Peer Wandiger über Backlink-Aufbau, Linkwheels und seinen Zeiteinsatz

Wenn es an die Offpage-Optimierung einer Webseite oder eines Blogs geht, dann gibt es viele Möglichkeiten. Sehr viele.

Die Nutzung eines sogenannten Linkwheels zum Backlink-Aufbau, hatte ich Anfang der Woche bereits einmal vorgestellt.

Allerdings ist es durchaus eine berechtigte Frage, ob diese Strategie wirklich das Non plus ultra ist…

Denn ganz „sauber“ ist der Aufbau eines Linkwheels sicherlich nicht. Letztlich will man dadurch „künstlich“ für ein gutes Ranking bei Google sorgen, nicht „natürlich“. Es geht also zumindest ein Stückweit in Richtung Black-Hat-SEO.

Was liegt näher, als jemanden zu suchen, der bereits mehrere erfolgreiche Blogs und Projekte am Start hat und ihn zu genau dieser Thematik auszuquetschen? 😀

Daher habe ich (zum zweiten Mal) Peer Wandiger (bestens bekannt von Selbständig-im-Netz) ein paar Fragen gestellt…

Interview mit Peer Wandiger zum Thema Backlink-Aufbau

Peer, Du betreibst neben Selbständig-im-Netz, Blogprojekt auch noch Affiliate-Marketing-Tipps – und das sind jetzt nur die „größeren“ Projekte, von denen ich weiß.
In einem kürzlich auf Affiliate-Marketing-Tipps 
erschienen Artikel hast Du geschrieben, dass Du eher der „Schreiber-Typ“ bist, also eher auf hochwertige Inhalte und daraus folgend freiwillig gesetzten Backlinks im Internet setzt. 
Dazu erst einmal die Frage: Wie – um alles in der Welt! 🙂 – schaffst Du es zeitlich für SiN, Blogprojekt und Affiliate-Marketing-Tipps immer wieder so viele Artikel zu schreiben, Artikelideen zu finden usw.? Ich meine, soweit ich weiß, machst Du „nebenbei“ auch noch Kundenprojekte und Dein Tag hat doch auch bloß 24 Stunden… ?! Oder bist Du mittlerweile doch schon reiner Vollzeit-Blogger?

Noch bin ich kein Vollzeit-Blogger, aber natürlich ist es in den letzten Jahren immer mehr Zeit geworden, die ich in meine Blogs und Projekte investiere. Wie ich das schaffe ist eine gute Frage. Zum Einen macht es mir einfach sehr viel Spaß zu schreiben und in den letzten Jahren ist es natürlich auch deutlich einfacher geworden. Je mehr man schreibt, um so besser geht es. Zu Beginn habe ich noch deutlich länger gebraucht und auch länger an den Artikeln gefeilt. Aber mittlerweile fließt es meistens doch recht gut aus meinen Fingern. 😉

Ich muss aber auch sagen, dass ich oft mehr als 8 Stunden arbeite. Aber da mir das Schreiben Spaß macht und ich mir sonst das deutsche Fernsehprogramm antun müsste, ist das schon okay so.

Kaufst Du auch manchmal Artikel ein, also nutzt Du Dienste wie Textbroker oder Content.de? Oder schreibst Du wirklich alle Artikel in all Deinen Blogs selbst?

Ich habe mal für kleinere Affiliate-Sites Texte eingekauft, aber das mittlerweile auch wieder gelassen. Für meine Blogs schreibe ich das Meiste selbst. Allerdings gibt es mittlerweile doch recht regelmäßig Gastartikel, die mich etwas entlasten.

Ich würde es jedenfalls keinem empfehlen, für einen Blog Texte bei den genannten Anbietern einzukaufen. Dann doch lieber ständige Mitautoren engagieren, die sich mit dem Blog auch identifizieren.

Insgesamt habe ich in den letzten 5 Jahre so um die 2.500 Artikel für meine Blogs selber geschrieben.

Du erwähntest gerade Gastartikel. Kommen da Interessenten wirklich alle immer auf Dich zu oder fragst Du auch bestimmte Leute einfach mal gezielt nach einem möglichen Gastartikel zu einem bestimmten Thema?

Mittlerweile kommen fast täglich Mails mit Gastartikel-Angeboten. Da muss ich natürlich auch immer wieder Anfragen ablehnen, weil jemand einfach nur seine Seite vorstellen will oder Affiliate-Links verteilen möchte.

Auf andere gehe ich selber nicht zu. Durch die Reichweite, die Selbständig im Netz mittlerweile hat, kommen genügend Menschen auf mich zu. Irgendwann brauche ich dafür aber mal eine Sekräterin, da die Mail-Kommunikation mittlerweile auch einiges an Zeit kostet.

Geht das „Schreiber-Typ“-Prinzip Deiner Meinung nach auch bei „kleineren“ Affiliate-Projekten, also Nischen-Seiten, auf? Oder ist hier schon eher aktiver Linkaufbau gefragt? 

Ich bin ja nicht nur der „Schreiber-Typ“. Wer glaubt, er müsste nur tolle Artikel schreiben und dann kommt alles andere von alleine, liegt falsch. Man muss seinen Blog natürlich trotzdem vermarkten. Dazu zählt vor allem das Social Web. Aktiven Linkaufbau betreibe ich nur bei kleineren Affiliate-Sites. Es gibt einfach Websites und Themen, da setzt niemand einen Link auf dich. Dort muss man neben der Vermarktung auch selber für Backlinks sorgen.

Aber bei meinen Blogs war das nie notwendig. Da bringt ein toller Artikel so viele Backlinks, dass sich manueller Linkaufbau einfach nicht lohnt.

Welche Linkbuilding-Strategien kennst Du denn, setzt Du ein oder hast Du zumindest schon einmal ausprobiert und mit welchem Ergebnis? 

Linkbuilding-MaßnahmenWie gesagt, bei meinen Blogs ist die beste Linkbuilding-Strategie ein toller Artikel, den ich im Social Web bekannt mache. Natürlich hilft es sehr, wenn man schon eine gewisse Reichweite und Leser hat.

Für kleinere Projekte, wo ich aktiv für Backlinks sorge, sind es die üblichen Verdächtigen: Blog-Kommentare, Social Networks, Foren, Linktausch, Gewinnspiele, Linkbaits, Verzeichnisse, Gastartikel etc.

In der Summe bringt das natürlich was und sobald eine gewisse Reichweite und Besucherzahl vorhanden ist, kommen weitere Backlinks dann meist durch den guten Content.

Was hältst Du von solchen Sachen wie dem eigenen Setzen von Social Bookmarks, dem Aufbau von sogenannten Linkwheels, Artikelmarketing oder auch Artikel Spinning (gerade im Zusammenhang mit Artikelmarketing)?

Ich bin kein großer Fan solcher Maßnahmen.

Natürlich gibt es Verlinkungs-Strategien, die bestimmte Seiten als wichtig definieren und helfen, in Google besser zu ranken. Aber Linkwheels und Co. sind meist zeitlich beschränkte Methoden, die im Grunde Google nur austricksen wollen. Und über kurz oder lang funktionieren sie nicht mehr und die eigene Seite rutscht im Ranking zurück.

Deshalb setze ich bei meinen Blogs nur auf natürlichen Linkaufbau. Das dauert vielleicht länger, aber dafür ist es stabiler und man profitiert meist sogar, wenn solche Sachen wie das Panda-Update kommen, da andere rausfliegen.

Was hältst Du von SEO-Dienstleistungen in Richtung Backlink-Aufbau? Es gibt ja diverse Angebote von (sogenannten?) SEO-Firmen, die für einen zig Links in Webkatalogen, Verzeichnissen oder sonst wo setzen. Macht so etwas wirklich Sinn? Nutzt Du so etwas auch hin und wieder?

Ich nutze so etwas nicht, aber wenn es gut gemacht ist und die Agentur wirklich Ahnung hat, dann ist das keine schlechte Sache.

Wie gesagt, es gibt einfach auch Themen und Websites, die werden kaum natürlich verlinkt. Da muss man schon etwas nachhelfen.

Leider gibt es in dieser Brache auch viele schwarze Schafe und oft funktionieren deren Maßnahmen nur für eine bestimmte Zeit (siehe Antwort auf die vorige Frage). Und danach steht man mit seiner Website wieder ganz unten und das Geld ist weg.

Man sollte deshalb bei der Auswahl einer SEO-Agentur genau hinschauen, was und wie die es machen.

Und wenn wir noch eine Stufe weitergehen und Links kaufen? Was ist Deine Meinung dazu? Sinnvoll oder gar gefährlich? Wie viele Links müsste man denn kaufen, damit sich das überhaupt spürbar auswirkt?

Natürlich ist es gefährlich, aber auch gang und gäbe im Web. Wer Links kauft sollte das vorsichtig tun und sicher nicht als einzige Maßnahme. Da ich aber selbst keine Links kaufe, kann ich keine persönlichen Erfahrungen bieten, wie viele man davon braucht. Im Grunde ist es aber nur ein Teil des Linkbuilding.

Mal angenommen, ich starte eine Affiliate-Nischen-Webseite zu einem Thema, das mir Spaß macht und das sich lohnen könnte (ich habe vorher entsprechend recherchiert). Wie würdest Du dieses Projekt jetzt betreiben und vor allem vorantreiben?

Das ist schwer zu sagen, wenn ich das Thema nicht kenne.

Aber im Grunde recherchiere ich vorher immer eine Weile und suche mir typische Fragen und Keywords raus. Dann überlege ich mir dazu Artikelideen und fange an zu schreiben. Mit 10-20 Artikeln starte ich dann und besorge mir ein paar erste Links und pushe diese Artikel auch im Social Web.

Wenn sich erste kleine Erfolge einstellen, sorge ich für mehr Content und vermarkte die Website weiter.

Dann geht es natürlich an die Monetarisierung mit Hilfe von Partnerprogrammen.

Vielen Dank für das Interview, Peer! 🙂

Abschließende Worte

Sicherlich der beste und nachhaltigste Weg, den Peer gewählt und hier kurz beschrieben hat.

Nur so ist man langfristig auf der sicheren Seite mit seinen Projekten – da mögen noch so viele „Pandas“ oder dergleichen daherkommen 😉

Allerdings siehst du auch, mit welchen Engagement und Zeiteinsatz Peer hierfür zu Werke geht und gehen muss. „Normale“ Arbeitszeiten (gibt es die heutzutage überhaupt noch?) hat Peer jedenfalls nicht…

Ich selbst schließe daraus derzeit noch einmal für mich:
Für mein Haupt-Projekt, GeldSchritte.de, werde ich weiterhin auf keine „künstlichen“ SEO- oder Backlink-Maßnahmen zurückgreifen. Kein Black-Hat und auch kein „Grey-Hat“ 😉 Hier soll alles schön „natürlich“ bleiben. Erstmal zumindest, denn man weiß ja nie 😛

Bei kleineren Nischenseiten halte ich es für mich persönlich für unmöglich, mit einem Engagement und Zeiteinsatz (dauerhaft!) zu Werke zu gehen, wie Peer es beschrieben hat und wie ich es z.B. für GeldSchritte auch realisiere!

Hier werde ich also sicherlich mal das Eine oder Andere ausprobieren.

Eigenes „Massen“-Linkbuilding, den Einsatz von Linkwheels und die Nutzung von Artikel-Spinnern, halte ich aus den folgenden Gründen bei Nischenseiten auch nicht für schlimm:

  1. Sollte etwas schief gehen, dann geht die Welt bei solch kleinen Projekten für mich nicht unter und gerade an diesen kleinen Projekten, kann man bei überschaubarem Risiko mal etwas ausprobieren und so feststellen, was funktioniert und was nicht (und das, was funktioniert eventuell dann doch mal bei Haupt-Projekten einsetzen).
  2. Natürlich bemühe ich mich auch bei diesen kleinen Projekten um Qualität. Ich schade niemand anders damit und die Besucher dieser kleinen Projekte haben etwas davon. Warum sollte ich nicht selbst dafür sorgen, dass diese Qualität auch im Web bekannt gemacht wird?
  3. Vergleiche ich Linkwheels, Artikel-Spinning usw. mit Werbung oder Pressemitteilungen, so bekomme ich sogar ein noch besseres Gefühl. Denn große Unternehmen streuen in allen möglichen Fernseh- und Radiosendern die exakt gleichen Werbespots bzw. die exakt gleichen Pressemitteilungen aus – hundert- und tausendfach!
    Ich für meinen Teil würde mir unter Zuhilfenahme von Artikel-Spinning wenigstens die Mühe machen und verschiedene Versionen der letztlich gleichen Botschaft verbreiten. Nicht, dass ich „besser“ wäre, als die erwähnten großen Unternehmen (um „besser“ oder „schlechter“ geht es nicht), aber wenn es bei denen erlaubt ist, in dieser Art reine Werbung zu machen und „Duplicate Content“ par excellence zu verbreiten, warum sollte ich dann Qualitäts-Artikel (auch gespinnte Artikel werden von mir auf Lesbarkeit und Qualität geprüft!) nicht verbreiten dürfen? Sie bringen dem Leser immerhin an sich schon einen gewissen Mehrwert, sind also in diesem Sinne kein Spam!

Mich interessiert brennend, was du dazu meinst!

Was hältst du von Peers Aussagen? Siehst du Unterschiede im Vorgehen bei Haupt-Projekten im Gegensatz zu kleineren (Affiliate-)Projekten? Wenn ja, welche? Und was hältst du von eigenem (Massen?-)Backlink-Aufbau, Linkwheels und Artikel-Spinning?

Bitte schreib doch in einem Kommentar, was du dazu meinst, welche Fragen du eventuell noch hast oder welche Erfahrungen du selbst schon gemacht hast! 🙂

Übrigens: Demnächst werde ich hier auf GeldSchritte mal direkt live ein Projekt von mir vorstellen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dazu ein bereits gestartetes Projekt verwende (das ich aber einige Monate nicht mehr gepflegt habe) oder ganz neu beginne und von der Nischensuche an alles für dich dokumentiere…

Du darfst definitiv gespannt sein 🙂

Denn an einem Live-Projekt kann man viel besser und direkter diskutieren, da man dann ja eine konkrete Grundlage hat 😉

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

31 Comments

  • Dirk Steinhauer

    9. Februar 2012

    Hallo Gordon,

    mit dem Problem „wie mach ich meine Website bekannt“ – „wie und wo bekomme ich den nötigen Traffic her“ ist auch mein Problem.

    Mache zur Zeit meine ersten Schritte bei Facebook & Co. – mal schauen was es bringt – habe aber das Gefühl dies mit „angezogener Hanbremse“ zu machen.

    Naja – aber zu deinem Blog und zu deinen Aktivitäten „Hut ab“ und mach weiter so.
    Bin ein aufmerksamer Leser deiner Beiträge.

    Gruss
    Dirk

    • Gordon Kuckluck

      9. Februar 2012

      Für Haupt-Projekte halte ich die Präsenz in sozialen Netzwerken heutzutage für absolut unumgänglich!

      Bei Nischenseiten bin ich mir da noch nicht ganz sicher 😉

      • affiliate netzwerk

        16. September 2012

        Ein gutes Mittel um Backlinks zu generieren ist auch ein eignes Partnerprogramm zu betreiben. Dadurch werden die Links nach und nach gesetzt und man läuft nicht Gefahr von Google abgestraft zu werden.

        Wenn man kein Partnerprogramm hat oder eben keines betreiben möchte, dann kann man ja auch einige Banner auf der eigenen Seite anbieten, und die Besucher bitten doch mitzuhelfen die eigne Seite bekannter zu machen.

        Wenn die Seite guten Mehrwert bietet, dann werden auch die Besucher eher bereit sein auf eignen Seiten die Banner einzubauen und man generiert somit wiederum Backlinks.
        Das wichtigste beim Backlink Aufbau ist meiner Meinung nach dass dies „natürlich“ geschehen muss. Das mag zwar länger dauern, aber ist um einiges nachhaltiger als kurzfristige Backlink Aktionen zu setzen…

  • Peter

    9. Februar 2012

    Ich sehe es ähnlich wie Peer.

    Gute Content und entsprechende Eigenvermarktung (machen leider viel zu wenige) ist zumindest auf längere Sicht der beste Weg.

    @Gordon,

    Für ein kleine Projekt wie du schon sagst der zu Not wenn man „auffliegt“ auch wieder schnell beendet werden kann, gehen solche halb legalen Wege schon einmal

    Trotzdem bin ich auch hier skeptisch weil man trotz alle „SEO Turbos“ hier doch eine Menge an eigene Arbeit investieren muss. Und wenn man dann weil es zu sehr gereizt würde, alles wieder einstampfen muss, dann sind die hierfür aufgewendete Arbeitsstunde auch am A…..

    Und keine wird mir weismachen das es möglich wäre auch ein kleine Affilate Projekt wirklich nach vorne zu bringen, mit vielleicht nur 5 oder 10 Stunden eigene Arbeit,oder?

    • Gordon Kuckluck

      9. Februar 2012

      An Zeiteinsatz ist vor allem die Vorbereitung der Artikel für das Spinning bzw. das Spinning selbst zu nennen, denke ich. Alles andere ist dann zu fast 100% automatisierbar (es gibt Tools für fast alles mittlerweile)…

      Aber gerade, wenn man auf Qualität achtet (und das würde ich unbedingt!), dann sollte man schon viel Zeit in gut gespinnte Artikel investieren!

      Ich glaube schon, dass man aber seinen Zeiteinsatz davon abgesehen recht stark minimieren kann…

      Wie viel, das kann nur das erähnte Live-Beispiel bzw. das Ausprobieren zeigen 😉

  • Joschka Budach

    9. Februar 2012

    Super Interview.. Danke für deine Antworten Peer… Und auch super Fragen Gordon

  • Office Kurs | Erwin Stipsits

    9. Februar 2012

    Ein gutes Mittel um Backlinks zu generieren ist auch ein eignes Partnerprogramm zu betreiben. Dadurch werden die Links nach und nach gesetzt und man läuft nicht Gefahr von Google abgestraft zu werden.

    Wenn man kein Partnerprogramm hat oder eben keines betreiben möchte, dann kann man ja auch einige Banner auf der eigenen Seite anbieten, und die Besucher bitten doch mitzuhelfen die eigne Seite bekannter zu machen.

    Wenn die Seite guten Mehrwert bietet, dann werden auch die Besucher eher bereit sein auf eignen Seiten die Banner einzubauen und man generiert somit wiederum Backlinks.
    Das wichtigste beim Backlink Aufbau ist meiner Meinung nach dass dies „natürlich“ geschehen muss. Das mag zwar länger dauern, aber ist um einiges nachhaltiger als kurzfristige Backlink Aktionen zu setzen…

    • Gordon Kuckluck

      9. Februar 2012

      Ein Partnerprogramm funktioniert freilich nur bei eigenen Produkten, nicht bei Affiliate-Seiten, wo man also selbst „nur“ Partner ist 😉

  • Thomas

    9. Februar 2012

    Hallo Gordon, hallo Peer,

    ein tolles und interessantes Interview.
    Schon beachtlich was, du Peer in diesen 5 Jahren SiN geleistet und mit welcher Konstanz du schreibst. Davon kann ich mir noch 5 Scheiben abschneiden.

    Zum Thema Linkaufbau muss ich aber klar sagen, dass es bei kleinen Affiliate-Produkt Seiten gar nicht anders geht.
    Auf solche Seiten wird ganz selten freiwillig von anderen verlinkt, das es ja meist offensichtlich ist, dass man eine Gewinnsabsicht hat.
    Nichts desto trotz sollte der Content natürlich erstklassig sein, denn wie du Gordon schon schreibst, sind es die Besucher die Rat suchen und denen soll geholfen werden.

    Bei meinen Affiliate-Projekten betreibe ich aktiv Linkbuilding und meine Rankings (auch nach dem Panda) geben mir recht und zeigen, dass ich es richtig mache.

    Also zier dich nicht so Gordon 😉
    Alles ganz harmlos! Wenn du mehr wissen willst, dann schreib mir ne Mail 😉
    Alles Gute
    Thomas

    • Gordon Kuckluck

      9. Februar 2012

      Danke, besonders für Deine persönliche Erfahrung 😉

  • Peter

    10. Februar 2012

    Ohne eigene Zeit und Arbeitseinsatz wird es aber nie was.

    Ich hoffe wir sind uns darauf einig?

    Sicherlich kann durch manche Programme und andere Sachen hier auch ein wenig zeit eingespart werden. Aber wer nur auf Autopilot und anders setzt bekommt auch meist Seiten die zumindest heute keine mehr braucht.

    Auch wenn manche IM es einem weismachen wollen das es reichen würde mit ein Autopilot Blog oder Seite zu starten und hierüber große Einnahmen zu erzielen. Dies wird nicht passieren.

    Eher gewinnt ihr ein 6er in Lotto wobei hier die Chancen bei 1 zu 140 Millionen liegen.

    • Gordon Kuckluck

      10. Februar 2012

      Autoblogs sind ja wieder ein ganz anderes Thema. Um die geht es hier nicht und die funktionieren auch nicht, davon bin auch ich überzeugt 😉

      Arbeit ist selbstverständlich nötig, ja 🙂

      • Andreas

        19. August 2012

        Ich habe mich auch von dem Thema Autoblog verabschiedet, zumal ich die Haftungsrisiken nicht überschauen kann. Erstmal muss ich Inhalte finden, die unter CC Lizenz stehen. Wenn ich mir dann RSS-Feeds o.ä. automatisiert in meinen Blog hole, weiss ich nie, was da genau läuft. Ich denke da gerade an Markenrecht,etc.

  • Fred

    10. Februar 2012

    Ich halte auch nicht viel von Link Wheels etc. und mag eigentlich überhaupt kein Linkbuilding. Darum suche Ich nach Methoden wobei man auf jeden Fall so wenig Links wie möglich braucht.

    Ich habe letztens in einem Forum von Jemandem gelesen Der behauptet dass Er Blogs mit nur 15-30 Backlinks macht und dann einfach anfängt zu schreiben. Mit der Zeit bekommt der Blog mehr authorität und je mehr Seiten je mehr Besucher man bekommt. Vielleicht auch einige gratis Links von Besuchern.

    Das Ganze funktioniert dann ungefähr wie ein Artikelverzeichnis. Die meisten AVs haben auch nicht gerade viele Backlinks, bekommen aber durch die Vielzahl der Artikel dennoch eine Menge Besucher. Wenn man die Artikel selber schreibt kann man es natürlich etwas besser machen. Man kann sich die idealen Keywords aussuchen und dann pro Artikel auch mehr Besucher und eventuell auch höhere Einnahmen bekommen. Man braucht dann natürlich ein Thema worüber es genug zu schreiben und genug Keywords gibt. Etwas wovon es auch Zeitschriften gibt. (Mode, Haus&Garten etc.)

  • Vincent

    11. Februar 2012

    Interessantes Interview! Wieder ein kleines bisschen was dazu lernen können 🙂

  • Michel

    11. Februar 2012

    Danke für das super Interview war gut zu lesen

  • Björn

    12. Februar 2012

    Hallo Gordon,
    Techniken wie Linkwheels,Articelspinning,Back Hat, Gray Hat etc. sind nach meiner erfahrung gute möglichkeiten um Traffic für seine Projekte zu bekommen, nur kommt es immer darauf an wie man es anwendet.

    Man sollte sich immer Fragen was will ich erreichen? Will mich ein langfristiges Projekt an der Start bringen oder eine Webseite aufbauen mit der ich einmalig mein einkommen aufbessern möchte, das bestimmt auch immer etwas wich ich SEO betreibe.

    Wir sind uns alle einig das guter Content natürlicher linkaufbau und co. immer die besten arten sind um Langfristige erfolge zu haben nur kann man da auch mit anderen techniken etwas nachhelfen, wenn man z.b. Artikelspinning anwendet und ein gutes Tool hat kann man sehr schnell 1000 und mehr Artikel im Web verteilen, aber nur etwas bringt wenn man sich Zeit nimmt um die Artikel so zu optimieren das sie nicht als Spam erkannt werden was he nach umfang schon mehre Stunden in anspruch nehmen kann dann aber auch die entsprechenden erfolge auch brint.

    Kurz gesagt es hat alles seine Vorteile und Nachteitele und man sollte sich immer ganz genau gedanken darüber machen wo man welche Strategie anwendet.

  • Tim

    13. Februar 2012

    Hi Gordon, gutes Interview. Danke. Da habe ich wieder was dazu gelernt. Ich habe eine SEO-subpotimale Seite. Hätte wohl besser ein WordPress-Standardprodukt eingesetzt

  • Jan

    10. Mai 2012

    Interessantes Interview. Den Blog von Peer Wandinger verfolge ich auch und bin begeistert. Interessant die Meinung zum Thema Linkwheel.
    Das Problem ist auch hier das einige Bloganbieter solche Seiten auch schnell erkennen und sperren…

  • Lars

    14. Juni 2012

    Interessantes Interview. Allerdings habe ich gerade bei dem letzten google update (Google Penguin) die Erfahrung gemacht, dass meine 1st Tier Web 2.0 siten, die als Puffer zu meiner Hautpseite dienten und mit tonnen an Backlinks „bombadiert“ wurden, abgestraft worden sind. Sie waren über Monate ganz vorne. Google Penguin hat sie „gepenalized“. Offensichtlich ist geradee jtzt beim Backlinkbuilden grosse Vorsicht angesagt.

  • Marcello

    28. Juni 2012

    Bin gerade auf diesen interessanten Artikel gestossen und möchte dazu auch meine Erfahrungen teilen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Linkwheels und Linkpyramiden selten auf die Dauer wirklich erfolgreich sind.
    Der Grundsatz ist zwar gut und es kann auf kurze dauer etwas bringen, allerdings sind die Techniken viel zu durchsichtig für Google.

    Ich persönlich bevorzuge ein sogenanntes Link-Chaos. Von allem etwas, aber nie zuviel. Zudem schwer nachvollziehbar, ich benötige dafür auch ein Programm, bei welchem ich meine gesetzen Links eintragen kann, um das ganze nachzuvollziehen.

    Ansonsten muss ich Peer recht geben, natürlicher Linkaufbau ist auf die Zeit immer noch die wirkungsvollste „Linkstrategie“

  • Marion

    9. Juli 2012

    Hi Gordon,

    ich habe bis dato noch keine Erfahrung mit Link-Wheels und Artikel Spinning, würde es mir aber mal gerne näher anschauen. Gibt es Programme, die du empfehlen kannst?

    LG Marion

    • Gordon Kuckluck

      9. Juli 2012

      Hallo Marion,

      naja, ich habe davon wieder Abstand genommen. Das kannst Du im Zuge meiner Status-Berichte zur Nischenseiten-Challenge nachlesen. Da hatte ich das nämlich ein wenig probiert.

      Ich hatte den Article Wizard genutzt für das Artikel-Spinning. Für Linkwheels direkt gibt es keine Programme, nur um einzelne Bestandteile eines solchen Wheels umzusetzen, wenn Du das willst, also z.B. Robots, die unzählige Social Bookmarks setzen und so. Ausprobiert hatte ich da aber kein Tool von…

      Liebe Grüße
      Gordon

  • Flo

    18. Juli 2012

    2500 Artikel … das is wirklich eine heftige Zahl!
    Mach weiter so.

  • Martin

    3. September 2012

    Schöner Artikel. Bin regelmäßiger Lesen von Peer und finde seine Arbeit sehr gut. Gerade was die Anzahl der Artikel angeht. 2500 Artikel schreiben nur die wenigsten :).

  • markus

    13. September 2012

    Ausdauer und Leidenschaft ist nicht das Geheimnis des Erfolgs. Es sind so viele Probleme zu lösen, dass die beiden Schlagworte, die Peer immer nennt, nicht die entscheidendenden Faktoren sind.

  • jan

    3. Januar 2013

    ich bin ja ein Fan von Peer, muss ich mal zu geben, leider habe ich es bis jetzt nicht geschafft so gute Artikel zu schreiben 🙁 Weil durch zu viele Projekte fehlt da wieder die Zeit