Woche 11 in der 13-Wochen-Nischenseiten-Challenge: Änderungen?

Die Challenge geht weiter und ich ziehe mein Vorgehen weiter gnadenlos durch 😉

Nach den Backlinks, die ich letzte Woche auf die Artikel in den Artikelverzeichnissen gesetzt hatte, war ich diesmal natürlich auf eine etwaige Änderung gespannt.

Also kommen wir gleich zu den Statistiken, denn viel mehr Neues kann ich nicht berichten.

Statistik

Die WISE Seo Suite liefert erneut ein ernüchterndes Ergebnis meiner Bemühungen. barbecue-smoker-grill.de rankt zwar nicht wirklich schlechter, aber eben auch nicht (mehr) besser. Alles stagniert mehr oder weniger.

Der OSR ist von 3.39 auf 2.45 wieder weiter gesunken.

Die Rankings der Keywords sind – wie erwähnt – praktisch unverändert.

barbecue-smoker-grill.de Keyword-Rankings

Hefti, dass es vergangene Woche sogar „smoker grill“ und „smoker bbq“ zu gar keiner Platzierung gebracht haben. Ich weiß nicht, ob das an der SEO Suite liegt (an irgendeinem Fehler) oder ob das stimmt. Wenn das stimmt, riecht es aber immer gewaltiger nach deftigen Abstrafungen!

Allerdings stehen beide Keywords jetzt sogar wieder besser da, als zuvor. 

Insgesamt wird aber deutlich, was ich meine: Keine wirkliche Änderungen. Einige Keywords steigen, aber andere fallen und alles bewegt sich im „sicheren“ zweistelligen Platzierungsbereich (und bringt damit so gut wie kein Traffic, klar).

Ich denke (wenn ich jetzt schon einen kleinen Rückblick wagen darf), dass die Arbeit und das Schreiben neuer Artikel auf dem Blog selber oder aber als Gastartikel auf themenverwandten Blogs (und dann einzigartige und keine Spin-Artikel) wesentlich mehr „Ranking-Boost“ gebracht hätte.

Aber ich ziehe es jetzt knallhart durch und davon rücke ich auch nicht mehr ab 😛

Übrigens: Sehr interessant ist, wenn man sich die Aufteilung und die Eigenarten der Backlinks einmal anzeigen lässt:

barbecue-smoker-grill.de Backlink-Struktur

Komisch, komisch, insbesondere die Sache mit den Deeplinks. Denn davon habe ich ja die ganze Zeit durch das Posten in Artikelverzeichnisse mehr gesetzt.

Anscheinend sind die auch so weit gezählt (irgendwas bei um die 40). Nur woher kommen die ganzen Links, die keine Deeplinks sind, sondern auf die Hauptdomain verweisen?

Schaut man sich unten die Statistik an, dann sehe ich, dass z.B. allein von Bloggerei.de über 200 Links stammen!

Warum, das kann ich nicht sagen. Vielleicht wird man da irgendwie in zig Kategorien eingetragen und überall zählt es mit oder so?

Ich weiß es nicht. Ist aber kurios zu sehen. Und man sieht, dass man definitiv noch wesentlich mehr für die Deeplinks tun müsste!

Besucher

Es ist klar, dass bei diesen Statistiken keine Besucher-Überraschungen auftraten.

barbecue-smoker-grill.de Besucher Woche 11

51 Besucher = 7 pro Tag.

Ausblick

Wieder etwas gelernt diese Woche. 

Aber (ich hatte das schon gesagt) ich habe auch definitiv erkannt, dass solche Nischenseiten überhaupt nichts für mich sind. Ausführlicher hatte ich das im letzten Artikel erklärt.

Ich denke, man merkt auch, dass mein Elan erheblich von Woche zu Woche nachgelassen hat. Und so ist es einfach auch. Es macht keinen Spaß.

Das ist aber auch in Ordnung, denn nicht jeder kann ein „Nischenseiten-Typ“ sein.

Ich habe ein für allemal erkannt, dass ich es nicht bin.

Ich konzentriere mich lieber auf GeldSchritte.de und auf das Bloggen für Menschen, nicht für Suchmaschinen. Dieses ganze „zwanghafte“ Backlinksetzen und schauen wo und welche Backlinks man noch braucht um Konkurrenten auszustechen und dergleichen – nein danke, das ist nichts für mich. Überhaupt nicht.

Ich mache Projekte, weil ich Spaß dran habe und nicht, weil ich Geld verdienen will und alles nur dafür tue.

Mein erklärtes Ziel bei der Nischenseiten-Challenge war ursprünglich ein Projekt, dass ich auch dauerhaft betreuen wollte. Das ist nun nicht mehr haltbar. Denn warum sollte ich mich mit einem Projekt „quälen“, bei dem ich mich wirklich nur aufraffen muss, um etwas dafür zu tun?

Daher denke ich aktuell darüber nach, was ich mit dem Projekt nach der Challenge tun werde.

Einfach komplett einstampfen und löschen und als Erfahrungswert abspeichern? Dann wäre alle Arbeit umsonst gewesen…

Outsourcen an jemanden, der weiter den Backlink-Aufbau (dann mit neuer Ausrichtung) pusht, so dass ich zwar selber möglichst wenig mit dem Projekt zu tun habe, aber am Ende vielleicht doch noch etwas Geld damit verdienen kann? So eine Person oder Firma, müsste aber natürlich wieder bezahlt werden…

Oder das Projekt versuchen an den Höchstbietenden z.B. bei eBay zu verkaufen?

Ich werde mir da noch ein paar Gedanken drüber machen und dann eine Entscheidung treffen. In der jetzigen Form werde ich das Projekt aber 100%ig nicht weiterführen.

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

8 Comments

  • Martin

    30. April 2012

    Lieber Gordon,
    sieh das positiv, Du hast eine Menge gelernt und mal abwarten, was bei den Anderen so rauskommt. Soweit ich das beobachtet habe, lecken so manchne gerade ihre Wunden.
    Aber wie gesagt, schlimmer wäre es gewesen, es nicht probiert zu haben, dafür meine Hochachtung.
    LG
    Martin

  • Melinda

    30. April 2012

    Mach das was viele andere auch machen und sogar gutes Geld damit verdienen…Verkaufen!

    In den USA machen das sehr viele und einige verdienen gutes Geld damit…bauen eine Seite in zwei drei Monaten auf und verkaufen diese dann über Börsen…natürlich solltest Du aber den Preis nicht so berechnen wie damals für Deinen Blog…das war etwas übertrieben…bleib realistisch mit dem Preis und stells auf den Markt!

    Ein paar hundert Euro Gewinn pro Nischenseite sind immer zu machen…wenn Du das pro Laufzeit von 3 Monaten mit 10 Seiten machst ist es ein schöner Verdienst (siehe auch Einnahmenreport der englischen Blogs auf SIN…dort ist ein Musterbeispiel dafür!)…

    Und Martin hat Recht…Du hast etwas für Dich rausnehmen und lernen können und Du hast es probiert…wenn Du es nicht probiert hättest, würdes Dich immer Fragen, wie Du abgeschnitten hättest…

    Es ist eben nun mal so…Du bist eher der „Content“ Mensch und anderen liegt der Backlink-Aufbau mehr…

    Viel Erfolg trotzdem mit der Nischenseite oder eben mit einem Verkauf oder für was Du Dich entscheidest…!

    • Gordon Kuckluck

      30. April 2012

      Danke für Deinen Kommentar, Melinda 🙂

      Der Preis für meinen Blog damals war noch zu gering, das stimmt 😛 😛 😛

  • FrankM

    1. Mai 2012

    Hallo Gordon,
    ich glaube für ein abschließendes Fazit aus der Nischenseiten-Challenge ist es noch zu früh, zumal es ja ziemlich unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, was eine Nischenseite überhaupt darstellen und welchen Zweck sie eigentlich erfüllen soll.

    Insofern ist für mich „Content“ und „Nischenseite“ überhaupt kein Gegensatz, im Gegenteil. Auch „Geldschritte“ ist im Grunde ja eine Nischenseite, eben in der „Helfen, Geld im Internet zu verdienen“-Nische. D.h., du kannst es ja, dich in einer Nische bewegen.

    Ob die „richtige“ Nische ausgesucht wurde, zeigt sich sowieso erst im Laufe der Zeit. 13 Wochen sind da verdammt kurz. Das ist ja nicht wie bei der Tapete fürs Wohnzimmer (oder bei der Ehefrau), mit der man sich vielleicht für 10 Jahre oder länger festlegt. Vielleicht grillst du in Wirlichkeit ja gar nicht übermäßig gerne und deine Seite ist nur unter dem Druck der NSC zustande gekommen, nun endlich irgendein Thema zu wählen?

    • Gordon Kuckluck

      2. Mai 2012

      Hallo Frank,

      ja, das meine ich ja. Grillen ist ja nett, aber ich bin jetzt nicht der, der jeden zweiten Tag am Grill steht. Und um für (dauerhaft) guten (!) Content zu sorgen, fehlt mir die Lust und die Zeit (wobei letzteres mit ersterem zusammenhängt) 😉

      Liebe Grüße
      Gordon

  • Tim Rehfeld

    3. Mai 2012

    Hallo Gordon,

    ich verfolge jetzt seit etwa 3 Monaten dein Blog und finde die Entwicklung (trotz des jüngsten Rückschlags bei den Einnahmen) wirklich phänomenal und sehr inspirierend.

    Welche Frage ich mir bei der Challenge gestellt habe ist: Wieso hast Du nicht von vornherein eine Nische gewählt, die Dir thematisch besser passt? Du sagst jetzt zwar, dass Du wohl nicht der „Nischenseiten-Typ“ bist, aber ich denke es gäbe auch Nischen-Projekte, für die Du Dich begeistern könntest.

    Die investierte Arbeit ist jedenfalls zu schade, als dass jetzt alles gelöscht werden sollte. Insofern finde ich die Idee mit dem Outsourcing ganz gut. Mit Verkäufen kenne ich mich im deutschsprachigen Raum leider nicht so aus. Ist das tatsächlich zum jetzigen Zeitpunkt eine realistische Option?

    Was Du übrigens nicht vergessen darfst: Auch Geldschritte.de ist gewissermaßen eine Nischenseite, wenn auch nicht mit diesem ausschließlich kommerziellen Hintergrund. Für mich bist Du also schon ein Nischeseiten-Typ und ein erfolgreicher noch dazu. 😉

    Liebe Grüße
    Tim

    • Gordon Kuckluck

      4. Mai 2012

      Hey Tim,

      ja, die Frage nach der „richtigen“ oder einer besseren Nische, ist natürlich logisch.

      Klar, hätte es andere Nischen gegeben, die mir eher gelegen hätten. Doch auch hier wäre wieder eine entscheidende Sache gewesen: Die Zeit. Hätte ich hier soviel Leidenschaft aufgebracht, auch die Zeit zu investieren?

      Oder auch die Überlegung: Das Angeln (als Beispiel) ist mein Hobby und macht mir Spaß. Deswegen muss ich aber nicht gleich eine Nischenseite daraus machen und damit Geld verdienen wollen. Denn dann wird das Angeln plötzlich nicht mehr bloß ein Hobby zum Abschalten, sondern Arbeit – schließlich muss ich mir überlegen, was ich alles Neues für mein Projekt an Content liefern kann, plötzlich wird es ein „Zwang“ ans Wasser zu fahren und was Neues zu probieren usw. Will ich das wirklich?

      Nein. Manche Hobbys sollte einfach Hobbys sein und bleiben. Die braucht man, um auch mal abschalten und auf andere Gedanken kommen zu können. Sonst bestimmt das Internet und Internetmarketing ja nur noch das eigene Leben 🙂

      Liebe Grüße
      Gordon