GeldSchritte-Blog Einnahmen-Übersicht Mai 2012

Der Mai ist um und wir wollen auch diesmal zurückschauen. 

Ein Monat, der wahrlich keinen Spaß gemacht hat. Dass ich den share*it!-Kurs aus rechtlichen Gründen nicht umsetzen bzw. verkaufen darf (Newsletter-Leser wissen Bescheid), war schon eine herbe Niederlage und ein deftiger Einschnitt im geplanten Gesamtkonzept, dass ich startend mit dem Headway-Kurs schon angefangen hatte umzusetzen.

Eine ganz grundsätzliche Neuausrichtung ist (wieder mal) gefragt.

Derzeit arbeite ich an einem neuen, interessanten Projekt mit, dass noch diesen Monat näher vorgestellt wird. Worum es sich dabei handelt und wie die Auswirkungen auf den GeldSchritte-Blog sind, dass muss ich ein Stück weit erst noch selbst sehen und entscheiden. Dass meine Artikel-Frequenz von 3 auf nur noch 2 Artikel pro Woche heruntergeschraubt wurde, ist die erste Konsequenz aus den aktuellen Entwicklungen. Und unter Umständen wird die Frequenz künftig sogar noch geringer.

Aber dazu weiter unten bzw. später mehr (sicherlich hauptsächlich auch erstmal im GeldSchritte-Newsletter – also eintragen nicht vergessen 😉 :P).

Besucher

Hier die Besucherzahlen für den Mai 2012 laut Google Analytics (in Klammern die Entwicklung im Vergleich zum Vormonat bzw. -jahr.):

  • 5.873 Besucher (Vormonat: 6.456 Besuche / -9,03%; Vorjahr: 4.172 / +28,96%)
  • 10.568 Seitenaufrufe (Vormonat: 11.379 / -7,13%; Vorjahr: 8.864 / +16,12%)
  • 3.710 absolut eindeutige Besucher (Vormonat: 4.093 / -9,36%; Vorjahr: 2.661 / +28,27%)
  • Besuchszeit: 3:34 Minuten (Vormonat: 3:13; Vorjahr: 3:01)
  • Durchschnittlich aufgerufene Seiten: 1,80 (Vormonat: 1,76; Vorjahr: 2,12)

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Entwicklung natürlich schön und auch recht deutlich. Zieht man jedoch die monatliche Entwicklung in Betracht, so merkt man sofort wieder, wenn weniger am Blog passiert: Die Besucherzahlen gehen sofort zurück.

Das zeigt, dass man an einem Blog zumindest in diesem Themenbereich schon kontinuierlich arbeiten und für neue Artikel sorgen muss.

Es zeigt aber leider zum anderen auch, dass die Zahl der wirklichen „Stammleser“ noch immer äußerst überschaubar ist.

Im Juni wird GeldSchritte 2 Jahre alt und ich weiß nicht, wie du das siehst, aber für mich sind die Besucherzahlen nach 2 Jahren kontinuierlicher, harter, fleißiger Arbeit nicht gerade berauschend…

Auch das wird bei meinen zukünftigen Planungen sicherlich einen Ausschlag geben.

GeldSchritte Besucherentwicklung Mai 2012

Während die letzten 4 Monate nahezu keine Änderung bei den eindeutigen Besuchern pro Tag gezeigt hatten, ist diesen Monat wieder ein Einschnitt vorhanden. Ich führe das ganz klar auf die geringere Anzahl an Artikeln zurück.

Hier die Besucherquellen in der Übersicht:

GeldSchritte Besucherquellen Mai 2012

Die Zahlen des Vormonats zum Vergleich:

  • 46,36% Suchzugriff
  • 29,69% Durch Verweise zustande gekommene Zugriffe
  • 21,16% Direkte Zugriffe
  • 2,79% Kampagnen

Leichter Anstieg bei den direkten Zugriffen und Kampagnen zu Ungunsten der Suchzugriffe also.

Newsletter-Abonennten

Auch diesen Monat gab es wieder 32 neue Einträge in den E-Mail-Verteiler bzw. um diese Zahl ist die Liste gewachsen (abzüglich der Austragungen bereits).

GeldSchritte Newsletter-Abonennten Mai 2012

(Der deftige Einschnitt im Januar 2012 ist auf einen Wechsel des Mailservices zurückzuführen, bei dem einige Einträge verloren gingen, allerdings nur E-Mail-Adressen, die ohnehin keine Aktivität zeigten.)

Damit kann ich nur zufrieden sein, wenn man die Entwicklung der Besucherzahlen (oben) berücksichtigt!

Trotz einiger Experimente in letzter Zeit mit dem Design des Optin-Formulars, kann ich hier derzeit einfach noch keine Möglichkeit finden, die den Einträgen den richtigen „Kick“ gibt.

Auf der anderen Seite ist da natürlich auch die Frage, wieviel da bei den Besucherzahlen und -entwicklungen überhaupt geht…

RSS-Feed-Leser

Zum ersten Mal seit langem stagniert die Zahl der RSS-Feed-Leser.

GeldSchritte Feed-Leser Mai 2012

Schade.

Auch der GeldSchritte Podcast konnte seine Abonnentenzahl nicht mehr weiter aufstocken und stagniert seit letztem Monat bei 18 abonnierten Hörern.

Einnahmen

Zu den Einnahmen erstmal wieder die Grafik vorneweg:

GeldSchritte Einnahmen Mai 2012

Die Einnahmen sind also weiter im (freien?) Fall.

Hier die genaue Zusammensetzung:

  • Affiliatemarketing: 206,98€ (-46,95%)
  • Google AdSense: 0€ (-100%)
  • Verkauf eigener Produkte: 160,11€ (+18,49%)
  • Gesamt: 269,91€ (-24,35%)

Hinweis: Die hier zu Buche stehenden Einnahmen spiegeln nicht unbedingt den tatsächlichen Geldeingang auf meinem Konto wider! Manche Affiliateprogramme haben Mindestauszahlungsgrenzen, die nicht unbedingt in diesem Monat erreicht wurden, andere bieten Geld-zurück-Garantien und es dauert bis die Garantie abgelaufen ist, bis man die Provision tatsächlich ausgezahlt bekommt. Bei der hier angegebenen Zahl handelt es sich also nur um den Umsatz, der erwirtschaftet wurde, nicht unbedingt um den Betrag, der tatsächlich bei mir angekommen ist!

Google AdSense wurde diesen Monat zum ersten Mal rausgeschmissen. Grund war, dass ich mich nach dem Headway-Kurs und dem geplanten share*it!-Kurs vornehmlich auf eigene Produkte konzentrieren wollte.

Nach dem Scheitern des share*it!-Kurses ist dieser Plan hinfällig. Soeben habe ich daher AdSense wieder aktiviert. Immerhin habe ich durchschnittlich irgendwas zwischen 15 und 20€ monatlich damit bisher verdient. Darauf möchte ich jetzt nicht mehr verzichten.

Das Affiliatemarketing ist erheblich schlechter gelaufen als sonst.

Bei den eigenen Produkten ist es so, dass ich auch diesen Monat nicht über 3 Verkäufe des Headway-Kurses hinausgekommen bin. 

Allerdings habe ich auch (außer einem ganz kurzen AdWords- und Facebook Ads-Experiment, dass absolut Null Effekt gebracht hat) nichts weiter in Sachen Vermarktung versucht. Zum einen lag das daran, dass ich durch die Sache mit dem share*it!-Kurs ziemlich niedergeschlagen und antriebslos war.

Zum anderen wollte ich aber eigentlich gerne z.B. mal Splittests der Verkaufsseite probieren. Bis eben hatte ich aber nicht geschafft, sie mit dem Google Website-Optimierungstool umzusetzen. 

Mit dem neuen, in Analytics eingebetteten Tool habe ich es aber hinbekommen. Ich teste jetzt mal eine andere Überschrift, wobei es natürlich doof ist, dass z.B. die Angaben der Social Networks in der linken kleinen Sidebar überall auf Null stehen bei der zu testenden Variante. Der Social Proof Effekt ist dadurch natürlich nicht mehr vorhanden…

Fazit

Alles in allem wieder mal kein so rosiger Monat.

Wie einleitend und zwischendurch erwähnt, ist (wieder) eine kleine Neuorientierung nötig.

Wie könnte die aussehen?

Natürlich denkt man an den Verkauf eines Projekts, das viel Arbeit macht und wenig abwirft. Aber erstens hatte ich das bereits einmal ohne den gewünschten Erfolg versucht und zum anderen wäre es einfach schade um die 2 Jahre Arbeit, die ich investiert habe und das Branding, dass ich mir in dieser Zeit aufgebaut habe (ein nicht zu unterschätzender, aber eben nicht unmittelbar finanziell messbarer Effekt, der sich immer wieder in diversen Anfragen und Kontakten äußert!).

Daher spiele ich momentan mit folgender Idee:

Weg von einem „reinen“ Blog, hin zu einer „Online-Ressource“.

Das heißt: Keine regelmäßig erscheinenden Artikel mehr, sondern nur noch unregelmäßige. Dafür aber das Erstellen von „Evergreen-Inhalten“ für alle, die im Online-Marketing starten möchten.

Weg dabei auch von der reinen „Geld verdienen“-Nische, in der viel Schindluder getrieben wird und viele Blender unterwegs sind. Hin zu einer objektiven Beleuchtung der wichtigsten Faktoren („Online-Marketing“ besteht aus wesentlich mehr, als dem Markt der „Geld verdienen im Internet“-Leute).

Das würde dann auch eine ganz neue Navigation bedeuten, wo die einzelnen möglichen Punkte (Blog-Monetarisierung, SEO, E-Mail-Marketing usw.) ansteuerbar sind.

Dazu ein neues Konzept beim E-Mail-Marketing. Weg von dem jetzigen Zustand, hin zu einer Schritt für Schritt „Abarbeitung“ der einzelnen Punkte in der Folge der Wichtigkeit und in der Folge, wie man sie auch nutzen und umsetzen müsste, wenn man Anfänger ist.

Alles kostenlos.

Und alles eben mehr „Sticky“-Content, also Inhalt, der – einmal erstellt – nur noch wenig Arbeit machen würde.

Die Monetarisierung würde dabei weiter wie bisher über AdSense und Affiliatemarketing in Kombination mit eventuellen eigenen, sinnvollen und nützlichen Produkten wie dem Headway-Kurs erfolgen. Definitiv aber keine reinen „Geld verdienen“-Kurse!

Der Blog (nur noch ein Bereich in diesem möglichen Konzept) würde nur noch unregelmäßig mit aktuellen Themen gefüllt werden, so dass auch hier weniger Arbeit anfiele. 

Was hältst du von dieser Idee?

Natürlich würde erstmal wieder viel Arbeit auf mich zukommen, aber sie würde eben auch sukzessive nachlassen, wenn die Inhalte nach und nach stehen. Und später müsste ich nur die Texte aktuell halten und hin und wieder mal einen Blog-Artikel schreiben. Ich würde entlastet werden, die Besucher super nützliche Inhalte finden und das bei (wahrscheinlich) nahezu gleichen Einnahmen.

Insbesondere die Newsletter-Leser werden ohne Zweifel informiert werden. Über das Projekt, bei dem ich gerade involviert bin, aber auch zu der Umsetzung der Ideen in Bezug auf den GeldSchritte-Blog.

Freue mich jetzt erstmal auf deinen Kommentar 🙂

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

28 Comments

  • Ursula

    5. Juni 2012

    Es ist mutig, dass Du die Situation um Deine Arbeit und die Erfolge Deiner Bemühungen, ein Geschäft aufzubauen, so offen legst. Und es macht auch all denen Mut, die nicht die fünf- bis sechsstelligen Zahlen verdienen, von denen bei manchen Internetmarketern die Rede ist.
    Man kommt sich sonst schon ziemlich blöd vor, wenn man ein Geschäft nur in kleinen Schritten aufbauen kann und dies mit gutem Kontent versucht. Aber langfristig wird das sicher der bessere Weg sein. Auch wenn man bedenkt, dass das Internet ein sehr schnelllebiges Medium ist, was heißt, dass das, was gestern funktioniert hat, morgen schon wieder anders ist. Aber ich kenne einige, die es auch ohne Splitttest, Landingpage etc. geschafft haben, sich einen Kundenstamm aufzubauen. Einfach weil sie interessanten Content lieferten, die Probleme ihrer Kunden lösten und nicht marktschreierische Methoden verwendeten. Das braucht aber Geduld und ein zweites berufliches Standbein, mit dem man die Miete verdienen kann.

    • Gordon Kuckluck

      5. Juni 2012

      Genau mein Reden bzw. (wie man sieht) meine Erfahrung: Es dauert!

      Danke für Deinen Kommentar 🙂

  • Thomas Pohl

    5. Juni 2012

    Hallo Gordon,
    Kopf hoch und nicht verzagen! Wahrscheinlich ist es so wie du geschrieben hast mit dem Thema Geld verdienen im Internet.Die Leser können und wollen es nicht mehr hören diese vielen Versprechungen.Man sollte sich wirklich nun auf andere Nischen konzentrieren und einen anderen Weg einschlagen.Du hast ja jetzt genug Erfahrungen gesammelt und weisst jetzt worauf es ankommt.Also weitermachen und alles Gute.

    Gruss Thomas

    • Gordon Kuckluck

      5. Juni 2012

      Jep, so ist es wohl. An sich ist das Thema „Geld verdienen im Internet“ ja nicht schlecht, aber es gibt so viel Müll und alle machen gefühlsmäßig zumindest das Gleiche – davon möchte ich weg.

      Danke für Deinen Kommentar 🙂

  • Vladislav Melnik

    5. Juni 2012

    Hey Gordon,

    danke für den interessanten Einblick!

    Ich hab deine Newsletter-Abonnenten-Grafik schonal hier im Blog gesehen und habe mich gewundert, wieso die im Januar so stark eingebrochen sind. Naja, jetzt weiß ich’s.

    Bei meinem Blog habe ich mich bewusst gegen AdSense entschieden. Find’s schade, dass du den Test jetzt doch nicht mehr in Betrachtung ziehst – wäre auf das Ergebnis gespannt.

    Deine Idee mit den Evergreen-Inhalten finde ich gut. Aber was hältst du davon, Kick-Ass-Evergreen-Artikel in regelmäßigen Abständen zu veröffentlichen? Ich denke, Regelmäßigkeit ist ein wichtiger Faktor im Blogging.

    Viele Grüße
    Vladislav

    • Gordon Kuckluck

      5. Juni 2012

      Danke für die Idee, Vladislav! Da werde ich definitiv mal drüber nachdenken! 🙂

      Was meinst Du mit dem „Test“ und den Ergebnissen? Du siehst (falls Du das meinst): Nach Abschalten von AdSense sind da natürlich keinerlei Einnahmen mehr entstanden – logisch. Unter’m Strich und dadurch, dass das mit dem share*it!-Kurs nicht geklappt hat, fehlen jetzt 15-20€ Einnahmen. Auf die möchte ich (jetzt) nicht mehr verzichten und „nehme“ die gerne „so mit“…

      Ist es das, was Du meintest? Oder welche „Ergebnisse“ meintest Du?

      • Vladislav Melnik

        6. Juni 2012

        Hi Gordon,

        hast du nach dem Abschalten von AdSense einen Anstieg in den Verkäufen von Headway Themes gemerkt? 🙂

        • Gordon Kuckluck

          6. Juni 2012

          Nein, das Affiliatemarketing insgesamt ging ja sogar zurück.

          Und bei den eigenen Produkten war keine Veränderung da.
          Das Abschalten von AdSense hatte ja aber auch den Grund, dass ich ZUSAMMEN MIT DEM SHARE*IT!-KURS mich dann auf diese Produkte konzentrieren wollte. Dadurch, dass es mit share*it! nicht geklappt hat und das ganze Konzept somit hinfällig ist, kann ich auch getrost wieder AdSense einsetzen.

          Beste Grüße
          Gordon

          • Vladislav Melnik

            6. Juni 2012

            Hey Gordon,

            ah alles klar, danke für die Info! Dann habe ich wohl nicht richtig gelesen! :>

  • Alejandro

    5. Juni 2012

    Servus Gordon,

    gratuliere zum 2-jährigen Bestehen deines Blogs.

    Die Feiertage, die Ferienzeit, das schöne Wetter und der anstehende Sommer tragen – wie alle Jahre wieder – zum Rückgang von Besucher-, Statistikzahlen und Einnahmen bei.

    Die nachlassende Aktivität bzw. der seltenere Artikel-Frequenz kann zur Steigerung der Absprungsrate (siehe Beispielszenario in meiner
    Monatsauswertung Mai2012 – mühsam ernährte sich das Eichhörnchen!) führen.

    Auf der anderen Seite, können die Besucherzahlen sich verringern – wie du es bereits oben erwähnt hast.

    Für Anfänger, kann der seltenere Artikel-Frequenz von Vorteil sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere, vielleicht auch sogar die Mehrheit, mit dem selteneren Informationsstrom besser zu recht kommen.

    Sie werden dann nicht mit Info’s überschüttet. Sie haben gegebenfalls
    ausreichend Zeit die Tipps und Tricks anzuwenden.

    Gruß,
    Alejandro.

    • Gordon Kuckluck

      6. Juni 2012

      Hallo Alejandro,

      ja, natürlich ist das auch eine Überlegung. Bei einigen Blogs weiß ich, dass es so ist, dass also die geringere Artikelfrequenz keine Auswirkungen auf die Besucherzahlen hat oder diese sogar steigen (mittelfristig).

      Ob sich das bei mir auch in diese Richtung entwickelt, bleibt natürlich abzuwarten.

      Liebe Grüße
      Gordon

  • Bundesblogger

    6. Juni 2012

    Hallo Gordon,

    schön wäre es, wenn Du schreiben könntest, mit welchen Affiliate-Partnern, Du das Geld erwirschaften konntest. Ich habe 35.000 Besucher und 68.000 Seitenaufrufe pro Monat, mit kontinuierlich steigender Tendenz und noch weitere 5 Blogs und ich habe keine Ahnung, wie ich die monetarisieren soll, weil die meisten Affiliate-Anbieter miese Abzocker sind und lächerliche Vergütungen anbieten.

    Gibt es Partner, die vernünftig vergüten, ich meine mit 68.000 Views sollten doch ein paar Euronen dabei rumkommen, oder?

    Das einzig attraktive für mich sind bislang nur Layer-Anbieter, die mit 7,- Euro TKP vergüten, doch das wollte ich meinen Besuchern bislang nicht zumuten, doch wenn alles andere nichts bringt, wird das wohl die einzige Lösung sein, wenn man nicht fast umsonst bloggen will.

    Mich interessiert es sehr, wie Du auf 200,- Euronen mit Affiliate kommst und welche Partner dafür in Frage kämen, bzw. welche Du ganz persönlich empfehlen würdest.

    Aktuell habe ich Superclix, aber da kommt auch nix bei rum…

    Über eine Auskunft würde ich mich sehr freuen…

    Viele Grüße vom Bundesblogger.

    • Gordon Kuckluck

      6. Juni 2012

      Hallo Bundesblogger,

      bitte nächstes mal einen richtigen Namen verwenden, sonst schalte ich den Kommentar nicht frei.

      In der Branche, in der ich mich tummele, sind Provisionen von 50 bis manchmal gar 75% keine Seltenheit – nicht zu vergleichen mit „normalen“ Partnerprogrammen zu meist physischen Produkten, wo solche Provisionen aufgrund viel geringerer Margen bei der Herstellung der Produkte unmöglich sind.

      Falls Du in der gleichen Nische bist (Internetmarketing, Blogging, Geld verdienen), dann gibt es da viele Möglichkeiten.

      Meine Affiliateeinnahmen sind gestreut. Ein Teil kommt über das Headway-Partnerprogramm (das Theme, dass ich verwende), ein Teil über ElegantThemes, ein Teil über AWeber und wieder ein Teil streut sich noch weiter (Clickbank mit dem Easy Video Player z.B., share*it! hin und wieder zu weiteren Produkten).

      Hoffe das hilft?

      Viele Grüße
      Gordon

    • FrankM

      15. Juni 2012

      Hallo „Bundes“-Blogger,
      dass du Schwierigkeiten hast deinen Blog trotz guter Besucherzahlen zu monetarisieren, kann ich nachvollziehen. Die Zielgruppe ist mit Sicherheit nicht uebermaessig konsumfreudig… Dazu kommt, dass sich das Thema des Blogs (und vielleicht auch der anderen Blogs) fuer meine Begriffe nicht wirklich mit soetwas „Unanstaendigem“ wie Geld vertragen.
      Aber das ist nur meine Vermutung…

  • Martin

    6. Juni 2012

    Tja Gordon,
    ich kann verstehen, dass das irgendwann frustrierend ist, wenn nach 2 Jahren „nichts übrig“ bleibt. Spaß ist ja ok, aber noch spassiger ist es sicher, wenn man auch was verdient dabei.
    Lösung habe ich auch keine (sonst wäre ich ja der Internet-Marketing Millionär und nicht die Leute, deren Videos Du auch schon promotet hast).
    Aber ich zweifle an Deiner neuen Ausrichtung, denn ganz ehrlich – was ist daran neu oder besonders? Diese Online-Bibliotheken/Services/etc.. gibt es doch von Deinen Mitbewerbern auch (sieh Dir doch die ganzen Nischenseiten Challenge Teilnehmer an). Und bei der Gelegenheit möchte ich betonen, dass Du (zB mit dem Online-WP-Kurs) wirklich einen guten Job gemacht hast. Aber was bringt es?
    Viel wichtiger, denke ich, wäre es eine eigene Positionierung zu finden, eine USP Stellung in diesem wirren Internet-Marketer-Feld. Was ist das KeyWord, damit ich zu Dir finde, wofür stehst Du, was unterscheidet Dich von den vielen im Markt?
    Ganz ehrlich (abgesehen von Deinem sympathischen, persönlichen, menschlichen Erscheinungsbild und Verhalten)könnte ich das adhoc nicht sagen.
    Wenn ich heute über SEO, WP, PlugIns, Mails, Newsletters, EBooks, bla bla bla was wissen will, finde ich auf die Schnelle eine Menge Seiten, die mir da weiter helfen.
    Also, was wirst Du machen, und warum werde ich (so wie bisher auch) auf Deine Seite kommen, welches Keyword wird mich zu Dir führen?
    LG und Kopf hoch.
    Martin

    • Gordon Kuckluck

      6. Juni 2012

      Genau das ist das Problem, Martin! Schön, dass Du das so offen ansprichst.

      Ich möchte gerne weg von diesen „Schnelles Geld“-Gurus und mit diesen nicht in einen Topf geworfen werden. Aber in diesem überlaufenen „Geld verdienen“- und „Internetmarketing“-Markt noch eine USP zu finden, ist nicht so einfach.

      Und vor allem: Will ich das denn überhaupt?

      Denn WENN Du in diesem Markt Erfolg haben willst, dann musst Du ein knallharter Verkäufer sein heutzutage. Du musst mit schreien mit allen anderen, die gleichen Copy & Paste Mails raushauen und Dich einen Dreck um die scheren, denen das auf die Nerven geht. Du musst Teil der „Gemeinschaft“ der Super-Gurus werden, zu diesen Kontakte knüpfen und sie als Affiliates gewinnen, so dass ich Euch bei all Euren Launches nur noch gegenseitig zu promoten braucht und jeder tausende von Euro verdient.

      Offensichtlich gibt es genug, die Deine Kunden werden und Dir Dein Leben dann finanzieren. Beispiele dafür, dass das so funktioniert gibt es ja immer wieder. Solche „Neuen“ schießen ja immer mal wieder aus dem Boden…

      Das will ich aber nicht. Ich möchte nicht den 27.ten Geld verdienen Club gründen oder so. Nicht zum 27.ten Mal durchkauen, was alle anderen auch in Ihren Kursen haben und monatlich für mindestens 27€ verkloppen. Dafür bin ich nicht der Typ.

      Alle Keywords jedoch, die jemanden zu mir bringen könnten, werden auch von allen diesen beschriebenen anderen benutzt. Da wird es schwer eine „Lücke“ zu finden, mich abzuheben von diesen anderen.

      Ich kann nur versuchen, die die zu mir kommen zu überzeugen, dass ich nicht auf das schnelle Geld aus bin, keine 2 Affiliate-Promotions pro Woche an meine E-Mail-Leser raushaue und keine „harten“ Verkaufsbriefe schreibe zu „VIP-Clubs“ oder „geheimem Insiderwissen“.

      Der Vorteil von der angedachten neuen Ausrichtung von GeldSchritte ist a) dass ICH keinen „reinen“ Blog mehr führe, der wöchentlich neuen Content braucht, sondern EINMAL die Inhalte mehr oder weniger statisch erstelle, dafür aber wesentlich mehr Zeit und Energie in die Erstellung dieses „Sticky“-Contents stecken kann, eben weil er ja sticky ist und auf Dauer angelegt ist und b) dass Besucher eine sehr gute Quelle für hochwertige Informationen vorfinden können, die so objektiv wie möglich gehalten werden, ohne Hype, ohne „Meine 5 Geheimtricks für VIP’s bringen Dir fünfstellige Umsätze in 30 Tagen“-Versprechungen, sondern auf dem Boden gebliebene, realistische Darstellungen, wie der Hase (meiner Erfahrung nach) läuft.

      Ich müsste so das Projekt nicht komplett aufgeben, die Monetarisierung würde weiter über Affiliatemarketing (hauptsächlich) laufen und ich hätte langfristig einfach wesentlich weniger Arbeit, als momentan noch.

      Der WordPress-Kurs übrigens: Hammer viel Arbeit, hammer viel Mühe, aber der Effekt? Ein paar spärliche Affiliate-Verkäufe von Webspace bei All-Inkl. Das war’s. Alle klopfen mir dafür auf die Schulter, aber meine Miete kann ich damit trotzdem nicht bezahlen… Branding ist schön und gut (und dafür war im alten Konzept ja der WordPress-Kurs auch insbesondere gedacht!), aber eben auch nicht alles. Kein Business ohne Verkäufe.

      Wenn ich also nicht den gleichen Kram zum 1.000sten Mal verkaufen will, dann bleibt in dieser Branche nur, etwas kostenlos anzubieten und auf Affiliatemarketing zu setzen. Und wenn ich EINMAL bei diesem Konzept Arbeit in die Inhalte stecke und danach kaum noch etwas am Projekt machen muss und es nahezu vollständig „auf Autopilot“ läuft, dann nehme ich die 200-300€ pro Monat gerne „so mit“, brauche mich aber nicht mehr über die viele Zeit ärgern, die ich momentan noch in die Optimierung, in neue Artikel, in Recherchen etc. pp. stecke.

      Dabei würde ich versuchen mich mehr auf andere Branchen als den „Geld verdienen“-Markt zu konzentrieren, denn in anderen Branchen, ist viel eher Erfolg möglich, ohne wie ein schmieriger, aalglatter Verkäufer rüberzukommen oder gar einer sein zu müssen, wie in eben diesem Markt.

      Also: Online-Marketing Techniken vorstellen, besprechen, analysieren und Anleitungen geben, die in ANDEREN Branchen dann umgesetzt werden können.

      DER Unterschied, der Besucher zu mir also führen könnte, wäre, dass ich von Anfang an meinen Weg dokumentiert habe, Fortschritte in Wissen und Vorgehen gemacht habe, aber doch noch kein Millionär bin. Authentizität also, könnte man sagen. Jemand, der sich erwiesenermaßen und für alle nachvollziehbar etwas versucht hat aufzubauen und wo man die Zeit nachvollziehen kann, die so etwas braucht. Jemand, der ohne Zweifel nicht alles richtig gemacht hat oder macht, der aber alles tut, um keiner von denen zu werden, die irgendeinen Müll zum hundersten Mal mit dem gleichen zusammenkopierten Verkaufsbrief, gespickt mit gelben Highlighter-Effekten zu verkaufen 😉

      Aber wie fasst man das in EIN Keyword zusammen? 😀

      Liebe Grüße
      Gordon

      • Thomas Pohl

        6. Juni 2012

        Hallo Gordon,
        Vollkommen richtig ! Was wäre wenn du für den WP Kurs auch nur 5€ genommen hättest? Würden dir dann auch noch alle auf die Schulter klopfen? Viele wollen nur noch alles umsonst oder kostenlos haben und wissen gar nicht wie viel Arbeit in so einem Kurs drin steckt wie du ihn gemacht hast.Die andere Seite ist natürlich solche Kurse gibt es viele die sich das bezahlen lassen.Ob die erfolgreich sind oder mehr Einnahmen haben wissen wir nicht. Aber alles kostenlos anbieten kann man doch auch nicht schließlich ARBEITEST du ja auch!

        • Gordon Kuckluck

          6. Juni 2012

          Jep genau.

          Wie gesagt, der WordPress-Kurs war Teil des alten Konzepts, der kostenlos mein Branding verstärken sollte. Was er ja auch gemacht hat 😉 So gesehen hat er seinen Zweck erfüllt, doch er schildert auch recht deutlich die Problematik in dieser Nische (wie Du ja selbst auch anführst). Daher habe ich ihn nochmal erwähnt 🙂

          Viele Grüße
          Gordon

  • Wolfgang

    6. Juni 2012

    270 Euro bei 6000 Besuchern im Monat, das ist gut, sehr gut sogar.
    Wenn diese Seite Traffic hätte, dagen wir mal 100.000 Besucher im Monat könntet Du bei der Konversionsrate davon leben.

    Aber so ein Konjunkiv bringt Dir nichts.
    Ich denke, es ist so wie Du schreibst. Es ist wahrscheinlich sehr schwer als Spätstarter in dieser Branche auf seriöse und ehrliche Art Geld zu verdienen.

    Aus den 6000 Besuchern/Monat holst Du wahrscheinlich, finanziell gesehen, schon das Optimum heraus.

    • Gordon Kuckluck

      6. Juni 2012

      Hallo Wolfgang,

      stimmt eigentlich. So habe ich das noch gar nicht gesehen… 😉

      Herzliche Grüße
      Gordon

  • Dieter Upmann

    10. Juni 2012

    Hallo Gordon,
    an dir bewundere ich am meisten deinen Durchhaltewillen. Wenn man die aufwendige seriöse Arbeit von dir sieht und die monetären Ergebnisse, dann hatte ich schon das Handtuch geworfen.
    Aber rumheulen und sich ärgern bringt ja nichts. Es müssen andere Lösungen her und der Rubel muss rollen. Ich schließe mich deinen Ausführungen an und gebe Dir konkrete Anregungen wie mehr Geld reinkommen kann.
    1) Ich würde nicht unter dem Thema schreiben : “ So verdient man Geld im Internet“ sondern „So verdiene ich mein Geld im Internet“.
    2) Dafür würde ich 2 oder mehr verschiedene Shopsyteme einrichten und konkrete Ware verkaufen.
    Es können Nischenprodukte sein oder individualisierte Produkte oder was auch immer. Du verkaufst die Produkte, verschickst die Ware und verdienst daran. ( Ist natürlich tägliche Arbeit ).
    Oder Du machst Dropshipping und lässt deinen Lieferanten versenden. Der Warenverkauf ist die erste Einnahmequelle. Die kann richtig groß werden mit deinem Marketingwissen !
    3) Über dieses Thema schreibst du dann. Du stellst die verschiedenen Shopsyteme vor und kannst über das schreiben was du jetzt machen wolltest:
    „Online-Marketing Techniken vorstellen, besprechen, analysieren und Anleitungen geben, die in ANDEREN Branchen dann umgesetzt werden können.“
    4) Du kannst Dienstleistungen für andere Verkäufer anbieten wie Shops installieren, Shop Seo Maßnahmen, Marketingmaßnahmen usw. Du kannst halt dein ganzes Maketingwissenfür gutes Geld weiter geben. Denn das ist alles nicht kostenlos und wird auch bezahlt.

    Du hast dann das Thema “ Ich verdiene Geld im Internet“. Bist kein Theoretiker, da Du eigene Shopshast und zu schreiben gibts darüber genug. Da ich selbst zwei Shops betreibe weiß ich, das an dem
    Thema ein großes Interesse besteht. Es ist im Anfang viel Arbeit den Shop einzurichten und zu bestücken, aber es bringt dann auf Jahre Umsatz. Ich schreibe dir so ausführlich weil ich deine
    Arbeit schätze und dir endlich ein vernünftiges Einkommen wünsche.

    Halte durch und mach weiter

    Dieter

    • Gordon Kuckluck

      11. Juni 2012

      Hallo Dieter,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und die Anregungen! 🙂

      An Dropshipping hatte ich auch schon hin und wieder gedacht, nur fehlte mir da bisher auch noch das richtige Thema zum Durchhalten in diesem Bereich.

      Noch einmal: Einfach IRGENDWAS verkaufen um Geld zu verdienen liegt mit nicht. Ich muss mich mit dem identifizieren können, was ich mache.

      Ansonsten in Sachen Dienstleistungen ist das ja einiges, was ich tatsächlich schon mache. Was ich hier veröffentliche sind ja nur die Einnahmen rund um GeldSchritte, nicht was ich noch zusätzlich verdiene.

      Doch von den Dienstleistungen möchte ich irgendwann einmal komplett weg kommen. Sie erfüllen mich einfach nicht.

      Liebe Grüße
      Gordon

  • Alex

    17. Juni 2012

    Auch wenn es immoment bei dir nicht so gut läuft ist es für mich immer wieder eine Motivation am meinen Projekten weiter zu arbeiten! Ich hoffe ich komme nur mal ansatzweise so weit mit meinen Einnahmen 😉

  • Flo

    21. Juli 2012

    Wann kommt denn endlich der neue Bericht für Juni ? Bin schon ganz gespannt 🙂

  • Werner

    12. Dezember 2012

    Respekt, so eine genaue Zusammensetzung der Einnahmen sieht man nicht oft. An deiner Zusammensetzung kann man sehr schön sehen das Geld nicht vom Himmel fällt, obwohl Du sicher schon sehr gut & viel für dieses Projekt gearbeitet hast.

  • Kevin

    13. Mai 2013

    Ein super ausführlicher bericht 🙂